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León & Riedig
handmade music across time & borders
„MOMENTE“ – Vom Früher ins Heute …
Ein musikalischer Abend mit Songs aus der DDR der 1970er und 1980er Jahre
Das Programm „Momente“ holt den Sound einer vergangenen Epoche ins Hier und Jetzt und lässt dessen zeitlose Kraft wieder lebendig werden. Mit feinen Arrangements pusten die beiden Musiker dabei den Staub der Jahrzehnte von vertrauten oder neu zu entdeckenden Liedern. So entsteht in ihrem Konzertprogramm eine musikalische Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart, die die immer lebendige Magie dieser Musik detailreich aufleben lässt.
21.11.26
19:30 Uhr
Duo León & Riedig
flussaufwaerts-Saal, Dresden
„MOMENTE“ – Vom Früher ins Heute …
Ein musikalischer Abend mit Songs aus der DDR der 1970er und 1980er Jahre
Das Programm „Momente“ holt den Sound einer vergangenen Epoche ins Hier und Jetzt und lässt dessen zeitlose Kraft wieder lebendig werden. Mit feinen Arrangements pusten die beiden Musiker dabei den Staub der Jahrzehnte von vertrauten oder neu zu entdeckenden Liedern. So entsteht in ihrem Konzertprogramm eine musikalische Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart, die die immer lebendige Magie dieser Musik detailreich aufleben lässt.
(Das Konzert findet auf Spendenbasis statt. Da unsere Sitzplatzanzahl beschränkt ist empfehlen wir jedoch dringend eine Reservierung!)
Sitzplatzreservierung
Mail an flussaufwaerts@gmx.de oder SMS/WhatsApp an 01577 68 10 668
Ort und Anfahrt
flussaufwaerts-Saal
Laubegaster Ufer 29
01279 Dresden
Neues Programm „MOMENTE“
„Was macht es mit einem, wenn man anfängt, in alten Platten und Aufnahmen zu stöbern und sich dabei Stück für Stück in die Musik längst vergangener Tage hineinwühlt? …
… Wenn man Melodien und Songs plötzlich wieder ganz real zu hören bekommt, die jahrzehntelang nichts weiter als eine vage Erinnerung waren. Sicherlich führt einen all das Stöbern und Wühlen nicht zur zweifelhaften Erkenntnis, dass früher alles besser war, oder zu einem nebulösen Gefühl der vermeintlich guten alten Zeiten. Aber viel öfter, als ich erwartet hatte, wurde ich dabei von der Kraft und der Qualität der Musik aus einem Land überrascht, das schon längst verschwunden ist, und einer Zeit, die unsere Kinder allerhöchstens aus ihren Schulgeschichtsbüchern kennen.
Mir wurde klar, dass all die guten Bands, Komponisten und Textdichter der 1970er- und 1980er-Jahre in der DDR beweisen, dass auch ein striktes Regime mit all seiner Zensur die kreative Kraft des Individuums nicht so einfach abschalten konnte. Und so entstand in einem sehr speziellen Land und in einer sehr speziellen Zeit eine eigenständige Musiksprache. Und da es nicht viel gibt, das sich so hartnäckig in unseren Erinnerungen hält wie die Musik unserer Kindheit und Jugend, tragen all die, die in diesem Land aufwuchsen, diesen Sound irgendwie noch in sich.
Aber wie sehr kann man diesen Erinnerungen trauen? Und was, wenn man die Songs dieser längst vergangenen Ära in das Hier und Jetzt herüberholt? Genau auf dieses Experiment war ich schon lange neugierig, und nach nun fast mehr als 30 Jahren als Berufsmusiker war es so weit. Fast ein Jahr lang habe ich recherchiert, angehört, sortiert, ausgesucht, verworfen, ausprobiert und arrangiert. Herauskristallisiert hat sich nach und nach ein Repertoire an Songs, die zu meiner Zeit als Kind und Jugendlicher entstanden sind oder die damals schon Legende waren. Vielleicht ist es ja auch ein klitzekleiner Vorteil, dass ich in Dresden aufgewachsen bin, einer Stadt, in der bekanntlich nur die Fernseh- und Radiosender der DDR zu empfangen waren.
Und weil ich schon immer ein Nerd war, auch wenn es den Begriff damals nicht gab, hörte ich mir gebannt die Sendungen des Radiosenders DT 64 an, konsumierte oft all die Pop-, Rock- und Schlagersendungen der beiden DDR-Fernsehkanäle, las aufmerksam Artikel der Melodie und Rhythmus, des einzigen Musikmagazins, das es damals gab. Außerdem nahm ich voller Begeisterung an den jährlichen Umfragen, die die Band oder den Musiker des Jahres suchten, teil und war stolz auf meine kleine Sammlung von Autogrammpostkarten.
Heute, mit einem gewissen Abstand und all der musikalischen Erfahrung der letzten drei Jahrzehnte, ist es eine große Freude, gemeinsam mit dem Gitarristen und Flötisten Frank-D. Riedig die Songs dieser Zeit vom Staub zu befreien und live auf der Bühne zu präsentieren.
Und ob das Publikum ähnlich wie ich diese Zeit miterlebte oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Denn am Ende ist nur eines entscheidend: inspiriert komponierte Songs, ehrliche Texte und eine gute Bühnen-Performance. Das alles zusammen erzeugt diese rätselhafte Magie, die es schafft, uns in ihren Bann zu ziehen, ganz egal, in welcher Zeit wir leben.“
Alejandro León Pellegrin, September 2026
Programm „SOGNO MUSICALE“
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Musik mit Herz und Hand – ein musikalischer Streifzug durch Worldmusic, Latin, Tango und Pop. Variantenreich in Farbe und Klang, gekonnt serviert mit Akribie und Witz.
Re di esperanza
Sogno musicale (Alejandro León – voc, git; Frank-D. Riedig – flute; music by Angelo Branduardi)
Kategorie
Musik zum Reinhören
Domingo
Sogno musicale
Wir sind einfach zwei Musik-Afisionados, angetrieben und inspiriert durch die Natürlichkeit der Musik
Das Programm „Sogno musicale“ ist zu etwa gleichen Teilen eine Mischung aus Songs und Instrumentalmusik. Das Duo León/Riedig zeigt darin eine große Vielseitigkeit. Alejandro León als Gitarrist bzw. Sänger und Frank-D. Riedig, der neben der Gitarre auch auf der (Quer)Flöte ein versierter Musiker ist, kreieren wie selbstverständlich immer wieder neue Sounds und Stimmungen. Dabei wird die Gitarre mit ihren vielen Möglichkeiten als Harmonie-, Rhythmus- und Melodie-Instrument von den beiden geschickt eingesetzt. Und dann sind da natürlich noch Alejandro Leóns Gesang und Frank Riedigs fein gestaltete Flöte, die eine gewisse Wärme in die Musik bringen. Neben dieser abwechslungsreichen Instrumentierung gewinnt „Sogno musicale“ auch durch stilistische Breite an Abwechslung. Popsounds, Worldmusik, Latin oder Klassik – die beiden kennen diesbezüglich keine Limits und lieben Musik, solange sie inspiriert und gut gemacht ist.
Einen großen Teil des Repertoires von „Sogno musicale“ machen die Stücke von Alejandro León aus. Daneben präsentieren León/Riedig Songs von u.a. Angelo Branduardi oder Milton Nascimento.
Verpackt und zusammengehalten werden ihre Konzerte durch eine informative, unterhaltsame und charmante Moderation – quasi als roter Faden, der ihre Zuhörerinnen und Zuhörer durch den „Sogno musicale“ leitet …
León & Riedig
Alejandro León Pellegrin
guitar | vocal
Alejandro León Pellegrin wurde 1971 in Chile geboren, und kam als kleines Kind mit seiner Familie nach Deutschland. Sein Interesse an Musik und der Gitarre erwachte bereits in frühen Kindertagen. Dieses Interesse wuchs mit der Zeit stetig an und führte schließlich zum Entschluss, die Musik zum Beruf zu machen.
1994–99 studierte er an der Hochschule für Musik in Dresden Gitarre (Jazz/Weltmusik). Seit 1998 arbeitet er als freiberuflicher Musiker und hat seither etliche musikalische Projekte auf die Beine gestellt, Alben und ein Notenbuch veröfflicht sowie zahlreiche Songs und Stücke komponiert und arrangiert.
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León & Riedig
Frank-D. Riedig
flute | guitar
Frank-D. Riedig ist ein waschechter Musik-Enthusiast. Das war bereits als Kind und Jugendlicher bei ihm leicht auszumachen. Geboren in Bismark, einer Kleinstadt in der Altmark (Sachsen-Anhalt), zog es ihn magisch zur Musik hin. Zunächst als begeisterter Chorsänger, wobei sein Talent früh erkannt wurde und er oft auch als Solosänger in Erscheinung trat. Später, als Teenager, entdeckte er die Altblockflöte für sich – bis heute eines seiner Lieblingsinstrumente. Nach der Schule kam seine Zeit als sogenannter „Bausoldat“, die einzige legale Möglichkeit, in der DDR den Wehrdienst zu verweigern. Dort hatte er intensiven Kontakt zu Musikern und entwickelte so seine Leidenschaft für die Gitarre. Gleichzeitig nutzte er die Zeit, um sich mit Hilfe einiger sehr musikalischer Dienstkameraden intensiv mit der Querflöte und der Panflöte zu befassen. Die Beschäftigung mit der Musik half ihm, diese recht öde Zeit als Bausoldat nicht nur halbwegs gut zu überstehen – er konnte so auch seine instrumentalen Fähigkeiten auf ein neues Niveau bringen.
Ab den 1990ern begann er, zunächst als Flötist, in diversen Projekten aktiv zu werden – später dann auch als Gitarrist. Er brachte sich musikalisch in Ensembles wie der Klezmerband „Chaskele“ oder dem Projekt „S.I.E.“ (Sächsisches Improvisationsensemble) ein. Sehr wichtig blieb für ihn ebenfalls immer die Chormusik – auch als Solosänger, so zum Beispiel seit 1993 im Bessiner Kammerchor und in vielen anderen Chören.
Im Jahr 2020 begann dann die Zusammenarbeit mit Alejandro León. Nachdem Frank Riedig bei ihm zunächst Gitarrenunterricht nahm, entschlossen sich die beiden, zusammen ein musikalisches Programm zu starten. Und dank der großen musikalischen Schnittmenge und der guten Chemie zwischen den beiden Musikern wurde „Sogno musicale“ schließlich erfolgreich realisiert.
